Hebamme finden: So klappt die Suche 2026
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von unserer Redaktion anhand der unten genannten Quellen geprüft. Die fachliche Prüfung durch eine Hebamme folgt. Er ersetzt keine Beratung durch deine Hebamme oder Ärztin. Im Notfall: 112.
Kurz gesagt: Such deine Hebamme, sobald du von der Schwangerschaft weißt, und frag mehrere Hebammen parallel an. Die wichtigsten Wege sind hebi (zeigt freie Kapazität im Monat deines Termins), die GKV-Hebammenliste (vollständig, aber ohne Kapazität), Ammely, der Hebammenverband deines Bundeslandes, Geburtskliniken und Empfehlungen. Die Leistungen des Hebammenhilfevertrags zahlt deine gesetzliche Kasse ohne Zuzahlung.
Die Suche nach einer Hebamme fühlt sich für viele Schwangere wie ein Wettlauf an. Du schreibst Nachrichten, bekommst Absagen oder gar keine Antwort und weißt nicht, ob du etwas falsch machst. Dieser Leitfaden ordnet alle Wege, gibt dir einen Zeitplan und eine Vorlage für deine Anfrage und zeigt dir, was du tun kannst, wenn es eng wird.
Stand: November 2026, Hebammenhilfevertrag in der Fassung ab 01.04.2026.
Welche Hebamme suchst du eigentlich?
Bevor du suchst, lohnt sich eine Minute Klarheit. „Eine Hebamme“ kann sehr Verschiedenes bedeuten, und nicht jede Hebamme bietet alles an. Je genauer du weißt, was du brauchst, desto schneller findest du die passende.
- Vorsorge in der Schwangerschaft: Bei normalem Verlauf kann eine Hebamme die Vorsorgeuntersuchungen nach den Mutterschafts-Richtlinien übernehmen, allein oder im Wechsel mit deiner Frauenärztin. Ultraschall bleibt ärztlich.
- Hilfe bei Beschwerden: Übelkeit, Rückenschmerzen, Sorgen. Die Zahl dieser Kontakte ist in der Schwangerschaft nicht begrenzt.
- Geburtsvorbereitungskurs: bis zu 14 Stunden in der Gruppe, auch digital.
- Geburt: als Beleghebamme in der Klinik, im Geburtshaus oder bei einer Hausgeburt. Das bieten deutlich weniger Hebammen an.
- Wochenbett: Hausbesuche nach der Geburt bis zum Ende der 12. Lebenswoche. Diese Hebamme nennt man oft Nachsorgehebamme. Das ist der häufigste Suchwunsch.
- Stillen und Rückbildung: Hilfe bei Stillproblemen bis zum Ende der Stillzeit und ein Rückbildungskurs.
Einen vollständigen Überblick über alle Leistungen findest du im Artikel Was macht eine Hebamme?
Tipp: Wenn du nur eine Wochenbettbetreuung suchst, sag das gleich in der Anfrage. Viele Hebammen haben für die Nachsorge eher Platz als für eine Begleitung von der Frühschwangerschaft an.
Wann du mit der Suche anfangen solltest
Die kurze Antwort: so früh wie möglich, am besten direkt nachdem die Schwangerschaft festgestellt wurde. In vielen Regionen sind Hebammen für bestimmte Monate früh ausgebucht. Hebammen planen ihre Wochenbettbetreuungen nach dem errechneten Geburtstermin, deshalb zählt bei der Anfrage vor allem dein Termin.
Für einige Leistungen gibt es feste Fristen. Wer mit der eigenen Hebamme in der Klinik gebären möchte (Begleit-Beleggeburt), braucht vor der 38. Schwangerschaftswoche einen Behandlungsvertrag. Auch das Aufklärungsgespräch zum Geburtsort bei Hausgeburt oder Geburtshaus findet vor der 38. SSW statt.
Wie du deine Suche nach Bedarf und Region zeitlich planst, steht ausführlich im Artikel Ab wann eine Hebamme suchen?
Die Wege zur Hebamme im Überblick
Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Am besten kombinierst du zwei oder drei davon.
| Weg | Wer steckt dahinter | Zeigt freie Kapazität? | Stärke |
|---|---|---|---|
| hebi | Vertrauensmarkt für geprüfte Hebammen | ja, pro Monat | eine Anfrage an mehrere Hebammen |
| GKV-Hebammenliste | GKV-Spitzenverband | nein | vollständig für Vertragshebammen |
| Ammely | Keleya mit dem Deutschen Hebammenverband | indirekt, Hebammen melden sich | Vermittlung nach Termin und Ort |
| Landesverbände | Hebammenverbände der Länder | unterschiedlich | regionale Listen und Hinweise |
| Kliniken und Geburtshäuser | Einrichtungen vor Ort | nein | Kontakte zu Beleg- und Nachsorgehebammen |
| Empfehlungen | Frauenärztin, Beratungsstellen, Freundinnen | nein | oft der schnellste Draht |
hebi: sehen, wer in deinem Monat noch Zeit hat
Auf hebi legen Hebammen ein geprüftes Profil an und tragen ein, in welchen Monaten sie noch freie Kapazität haben. Du gibst Wohnort und errechneten Termin ein und siehst nur Hebammen, die dann tatsächlich Zeit haben. Mit einer Sammelanfrage erreichst du mehrere Hebammen gleichzeitig, statt zehn einzelne Nachrichten zu schreiben. Bewertungen gibt es auf hebi nur nach einer echten Betreuung.
GKV-Hebammenliste: vollständig, aber ohne Kalender
Der GKV-Spitzenverband führt eine Hebammenliste mit allen freiberuflichen Hebammen, die mit den gesetzlichen Kassen abrechnen dürfen. Du kannst im Umkreis deiner Postleitzahl suchen und nach Leistungen filtern, etwa Wochenbettbetreuung oder Hausgeburt. Die Liste wird monatlich aktualisiert.
Ihre Schwäche: Sie sagt nichts darüber, ob eine Hebamme noch Platz hat. Rechne damit, dass du viele Kontakte anschreiben musst. Nutze die Liste vor allem, um niemanden in deiner Nähe zu übersehen.
Ammely: Vermittlung in Kooperation mit dem Hebammenverband
Ammely ist eine kostenlose Vermittlungsplattform der Keleya Digital-Health Solutions GmbH in Kooperation mit dem Deutschen Hebammenverband (DHV). Du gibst Termin, Wohnort und gewünschte Leistung an, Hebammen in deiner Region können sich melden. Nicht alle Hebammen sind dort eingetragen, deshalb lohnt sich Ammely als Ergänzung, nicht als einziger Weg.
Hebammenverbände der Bundesländer
Jedes Bundesland hat einen eigenen Hebammenverband. Die Angebote unterscheiden sich: In Sachsen gibt es mit der Hebammenkoordinierungsstelle (HeKoSa) eine Matching-Plattform, auf der du Hebammen mit freien Kapazitäten suchen kannst. Der Berliner Hebammenverband verweist auf die Berliner Hebammenvermittlung und Ammely und übernimmt selbst keine individuelle Vermittlung, der Thüringer Landesverband verweist auf Ammely. Schau auf der Seite des Verbands deines Bundeslands nach, was es dort gibt.
Geburtskliniken und Geburtshäuser
Viele Geburtskliniken arbeiten mit Beleghebammen und kennen freiberufliche Hebammen aus der Region. Frag beim Infoabend oder bei der Anmeldung zur Geburt nach einer Liste mit Nachsorgehebammen. Geburtshäuser sind meist von Hebammen geführt und bieten oft Vorsorge, Kurse und Wochenbett aus einer Hand an.
Einige Kliniken bieten außerdem eine Wochenbettambulanz oder Hebammensprechstunde an. Das ist kein Ersatz für Hausbesuche, aber eine wichtige Rückfallebene. Mehr dazu im Artikel Wochenbettambulanz.
Frauenärztliche Praxis, Beratungsstellen und Empfehlungen
Frag in deiner frauenärztlichen Praxis, ob sie mit Hebammen zusammenarbeitet. Auch Schwangerenberatungsstellen und Familienzentren kennen oft Hebammen vor Ort. Und: Frag Freundinnen, Kolleginnen und Nachbarinnen, die vor kurzem ein Kind bekommen haben. Eine Hebamme nimmt eine Anfrage mit persönlicher Empfehlung oft eher an.
Krankenkasse und regionale Vermittlungsstellen
Einige Krankenkassen bieten eigene Hebammensuchen an oder helfen am Telefon weiter. In manchen Regionen gibt es außerdem kommunale Koordinierungs- oder Vermittlungsstellen. In Bayern etwa können Landkreise und Städte solche Stellen über die Richtlinie zur Förderung der Geburtshilfe finanzieren. Frag beim Gesundheitsamt oder bei der Anlaufstelle Frühe Hilfen deiner Stadt, ob es so etwas bei dir gibt.
So schreibst du eine Anfrage, die beantwortet wird
Hebammen bekommen viele Anfragen und lesen sie oft abends nach einem langen Tag. Eine kurze, vollständige Nachricht spart ihnen Rückfragen und erhöht deine Chance auf eine schnelle Antwort. Wichtig sind vor allem dein Termin, dein Wohnort und was du dir wünschst.
Vorlage zum Kopieren und Anpassen:
Betreff: Anfrage Wochenbettbetreuung, ET [Datum], [PLZ Ort]
Hallo [Name der Hebamme],
ich bin in der [X]. Schwangerschaftswoche, mein errechneter Termin ist der [Datum].
Ich wohne in [Ortsteil, PLZ].
Ich suche eine Hebamme für [Wochenbettbetreuung / Vorsorge / Geburtsvorbereitungskurs / Rückbildung].
Geplant ist eine Geburt in [Klinik / Geburtshaus / zu Hause].
[Optional: Es ist mein erstes Kind. / Ich hatte bei der letzten Geburt einen Kaiserschnitt.]
Ich bin gesetzlich versichert bei [Kasse].
Hätten Sie in diesem Zeitraum noch Kapazität? Falls nicht, freue ich mich über einen Hinweis auf eine Kollegin.
Viele Grüße
[Name], [Telefonnummer]
Ein paar Hinweise dazu:
- Schreib eine Anfrage pro Hebamme, nicht eine Rundmail mit allen Adressen im Verteiler.
- Gib nur die Gesundheitsinformationen an, die für die Planung wichtig sind. Details besprecht ihr im ersten Gespräch.
- Wenn du nach einer Woche nichts hörst, ist eine kurze, freundliche Nachfrage in Ordnung.
- Sobald du eine Zusage hast, sag den anderen Hebammen ab. Das ist fair und hilft der nächsten Familie.
Zeitplan: deine Suche in Etappen
Diese Checkliste hilft dir, nichts zu vergessen. Die Zeitpunkte sind Richtwerte, keine Vorschrift.
- Direkt nach Feststellung der Schwangerschaft: überlegen, welche Leistungen du willst, und die ersten Anfragen stellen.
- In den ersten zwei bis drei Wochen der Suche: zwei bis drei Wege parallel nutzen, Antworten in einer Liste festhalten.
- Sobald eine Hebamme zusagt: Kennenlerngespräch vereinbaren, anderen Hebammen absagen.
- Bei Wunsch nach Beleggeburt, Geburtshaus oder Hausgeburt: Behandlungsvertrag und Aufklärungsgespräch rechtzeitig vor der 38. SSW.
- Geburtsvorbereitungskurs: früh anmelden, viele Kurse sind schnell voll.
- Wenn sich nach mehreren Wochen Suche keine Zusage abzeichnet: nicht länger abwarten, sondern Plan B aktivieren (siehe unten).
- Vor der Geburt: Name und Telefonnummer der Hebamme in die Kliniktasche und ins Handy.
Das erste Gespräch mit der Hebamme
Wenn eine Hebamme zusagt, lernt ihr euch meist in einem ersten Termin kennen. Dabei klärt ihr, was sie anbietet, wie sie erreichbar ist und wer sie vertritt. Achte darauf, ob du dich bei ihr wohlfühlst. Du wirst ihr in einer sehr verletzlichen Zeit begegnen.
Welche Fragen du stellen kannst und worauf du achten solltest, haben wir im Artikel Erstes Gespräch mit der Hebamme zusammengestellt.
Was die Krankenkasse zahlt
Gesetzlich Versicherte haben nach § 24d SGB V Anspruch auf Hebammenhilfe. Die Hebamme rechnet direkt mit deiner Kasse ab. Für Leistungen des Hebammenhilfevertrags darf sie keine Zuzahlung, keine Vorkasse und keine Kaution verlangen.
Die wichtigsten Kontingente im Wochenbett:
- Frühes Wochenbett (Tag der Geburt bis 10. Lebenstag): bis zu 20 Kontakte, bis zu zwei am Tag.
- Spätes Wochenbett (11. Lebenstag bis Ende der 12. Lebenswoche): bis zu 16 Kontakttage.
- Danach: bis zu 8 Kontakttage bei Still- oder Ernährungsproblemen.
Nicht im Vertrag enthalten ist die Rufbereitschaft für eine Geburt. Sie wird privat vereinbart, viele Kassen erstatten einen Teil. Privatleistungen müssen vorher schriftlich vereinbart werden. Fahrtkosten zahlt die Kasse für Wege bis 25 Kilometer einfache Strecke.
Alle Details zu Kosten und Ansprüchen stehen im Artikel Was zahlt die Krankenkasse für die Hebamme? Wie die Besuche im Wochenbett konkret ablaufen, liest du unter Wochenbettbetreuung: So laufen die Hebammenbesuche ab.
Plan B: wenn du keine Hebamme findest
Absagen sind frustrierend, und sie sagen nichts über dich aus. Sie sagen etwas darüber, wie knapp Hebammen in deiner Region gerade sind. Gib nicht auf, sondern stell deine Suche breiter auf.
- Suchradius erweitern: Hebammen aus dem Nachbarort dürfen Fahrten bis 25 Kilometer abrechnen, in Ausnahmen bis 50 Kilometer, wenn keine andere Hebamme verfügbar ist.
- Bedarf eingrenzen: Eine reine Wochenbettbetreuung ist leichter zu finden als eine Begleitung ab der Frühschwangerschaft.
- Teilbetreuung annehmen: Auch eine Hebamme, die erst ab der zweiten Woche kann, ist viel wert.
- Nach Kolleginnen fragen: Bitte jede absagende Hebamme um einen Tipp.
- Wochenbettambulanz klären: Frag in deiner Geburtsklinik, ob es eine Sprechstunde für Mütter ohne Hebamme gibt.
- Kinderärztliche Praxis vorab suchen: Die U2 zwischen dem 3. und 10. Lebenstag und die U3 brauchst du ohnehin.
Einen ausführlichen Schritt-für-Schritt-Plan mit allen Anlaufstellen findest du im Artikel Keine Hebamme gefunden: Was du jetzt tun kannst.
Hebamme, Familienhebamme, Doula: wer macht was?
Bei der Suche stößt du schnell auf ähnliche Begriffe. Sie meinen unterschiedliche Angebote, und keines ersetzt das andere ganz.
- Hebamme: medizinische Fachperson mit staatlicher Erlaubnis, betreut Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Die Kasse zahlt.
- Familienhebamme: Hebamme mit Zusatzqualifikation, die Familien in belastenden Situationen bis zum ersten Geburtstag des Kindes begleitet. Kostenfrei über die Frühen Hilfen. Mehr im Artikel Familienhebamme.
- Doula: nichtmedizinische Begleiterin, vor allem für emotionale Unterstützung rund um die Geburt. Keine Kassenleistung. Den Vergleich findest du unter Hebamme oder Doula.
Hebamme finden in deiner Stadt
Die Lage ist regional sehr unterschiedlich. Für einige Städte haben wir eigene Seiten mit Geburtskliniken, Geburtshäusern und kommunalen Anlaufstellen:
- Hebamme finden in Dresden
- Hebamme finden in Leipzig
- Hebamme finden in Chemnitz
- Hebamme finden in Erfurt
- Hebamme finden in Jena
- Hebamme finden in Berlin
Häufige Fehler bei der Suche
- Zu spät anfangen: Wer erst kurz vor dem Termin sucht, hat in vielen Regionen deutlich weniger Auswahl.
- Nur einen Weg nutzen: Keine Liste ist vollständig und aktuell zugleich.
- Unvollständige Anfragen: Ohne Termin und Wohnort muss die Hebamme nachfragen, und deine Nachricht rutscht nach hinten.
- Keine Absagen schicken: Doppelt reservierte Plätze fehlen anderen Familien.
- Sich mit der ersten Absage abfinden: Kapazitäten ändern sich, weil Termine sich verschieben oder Familien wegziehen. Eine zweite Anfrage einige Wochen später kann sich lohnen.
Gut zu wissen
Dieser Artikel ersetzt keine persönliche Beratung durch deine Hebamme oder Ärztin. Regeln zu Rufbereitschaft und Zusatzleistungen unterscheiden sich je nach Krankenkasse, frag im Zweifel direkt bei deiner Kasse nach.
Auf hebi siehst du, welche Hebammen in deiner Nähe im Monat deines Termins noch Zeit haben, und kannst mehrere mit einer Anfrage erreichen. Hebamme in deiner Nähe finden
Häufige Fragen
Muss ich eine Hebamme haben?
Nein, eine Pflicht gibt es nicht. Gesetzlich Versicherte haben aber einen Anspruch auf Hebammenhilfe in der Schwangerschaft, bei der Geburt, im Wochenbett und in der Stillzeit (§ 24d SGB V). Die Kasse zahlt die Leistungen des Hebammenhilfevertrags ohne Zuzahlung.
Wie weit darf meine Hebamme entfernt wohnen?
Für Hausbesuche zahlt die Kasse das Wegegeld bis 25 Kilometer einfache Strecke. In begründeten Ausnahmen, etwa wenn keine andere Hebamme verfügbar ist oder bei einer Vertretung, sind bis 50 Kilometer abrechenbar. Eine Hebamme aus dem Nachbarort ist also meist kein Problem.
Darf ich mehrere Hebammen gleichzeitig anfragen?
Ja. Bei knapper Kapazität ist das sogar sinnvoll. Sag den anderen Hebammen fair und zeitnah ab, sobald du eine Zusage hast, damit sie den Platz an eine andere Familie vergeben können.
Gibt es eine offizielle Liste aller Hebammen?
Ja, die Hebammenliste des GKV-Spitzenverbands enthält alle freiberuflichen Hebammen, die mit den gesetzlichen Kassen abrechnen dürfen. Sie wird monatlich aktualisiert, zeigt aber nicht, ob eine Hebamme in deinem Monat noch Zeit hat.
Was mache ich, wenn alle Hebammen ausgebucht sind?
Erweitere den Suchradius, frag nach einer reinen Wochenbettbetreuung oder nach Vertretungen, nutze regionale Vermittlungsstellen und kläre eine Wochenbettambulanz in deiner Geburtsklinik. Einen ausführlichen Plan B findest du in unserem Artikel zu „Keine Hebamme gefunden“.
Quellen
- GKV-Spitzenverband: Vertrag über die Versorgung mit Hebammenhilfe nach § 134a SGB V (Fassung ab 01.04.2026)
- GKV-Spitzenverband und Hebammenverbände: Gemeinsame FAQ zum Hebammenhilfevertrag (Stand 03.06.2026)
- GKV-Spitzenverband: Hebammenliste (Suche nach Vertragshebammen)
- § 24d SGB V: Ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe
- Ammely: Hebammenvermittlung von Keleya in Kooperation mit dem Deutschen Hebammenverband
- gesund.bund.de: Unterstützung für Familien nach der Geburt (Stand 24.07.2025)
- Bayerische Richtlinie zur Förderung der Geburtshilfe (GebHilfR)
- Hebammenkoordinierungsstelle Sachsen (HeKoSa): Hebamme finden
- Berliner Hebammenverband: Hebammensuche
- Hebammenlandesverband Thüringen: Eltern werden